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Alles begann wie ein Märchen ...

Die Faszination
der Schönheit kleiner Dinge ließ Anni Schaad nicht los. Leidenschaftlich sammelte sie alles, was sie bezauberte: zarte Muscheln, bunte Federn, Glasperlen, Pailletten, bizarre Holzstückchen, wunderschön gezeichnete Steine und vieles mehr...
. . . Und diese Leidenschaft wurde ihr zur Berufung. Aus ihrem Mädchennamen Anni Lang wurde langani, und eine kleine schwarze Perle das Erkennungszeichen für die Einzigartigkeit und die Echtheit jedes einzelnen Schmuckstückes . . .

Etwas völlig Neues entstand: Modeschmuck, der den Zeitgeist aus Mode und Kunst wiedergibt. In den 60er-Jahren hüpften auf Nylonfäden geknüpfte Glasperlen lustig auf der Haut — eine Innovation gegenüber traditionellem Schmuck. Und ab den 70er-Jahren gab es keine Grenzen mehr. — Aus den von Anni Schaad zu Beginn gesammelten Muscheln, Steinen, Federn und vielen anderen neuen »objets trouvé« wurden jetzt die ungewöhnlichsten Schmuckstücke. Die ersten davon sind längst begehrte Sammlerobjekte geworden und langani hat inzwischen Liebhaber auf der ganzen Welt gefunden.

Doch die Geschichte geht weiter . . .

. . . Die Faszination
des Sammelns außergewöhnlicher Materialien ist nun schon längst auf Anni Schaads Tochter übergegangen: Susanne Kiess-Schaad.

Mit Neugier, Entdeckerlust und einem Team junger Designerinnen ist auch sie — nun weltweit — unermüdlich auf der Suche nach dem Besonderen . . .

. . . Ein Sesam aus Tausendundeiner Nacht scheint sich zu öffnen bei dieser Fülle an edlen Steinen wie Onyx, Sodalith, Türkis, Lapislazuli und Achaten, Bauxit, antiken handgewickelten Glasperlen, Strasssteinen, Perlen aus kunstvoll geschnitztem Bein — oder den unendlich vielen Varianten von Muscheln, Perlmutt und Korallen. Dazu exotische Fruchtschoten, zarte Federn, Seeigelstacheln, Straußeneier, Horn, Leder und Alpaka. Aber auch ungewöhnlich geformte Edelhölzer, Palme und Kokos, und zu alledem sogar Acryl und synthetisches Material zur Gestaltung von ganz besonders phantasievollen Formen. Abgerundet wird diese herrliche Sammlung noch durch Silber, Messing und Tombak, um daraus die vielen einzigartigen Schmuckstücke zu kreieren . . .

Zauberhafte Kollektionen entstehen in der Manufaktur langani. In kleinen Auflagen handgefertigt, ist jedes Stück geprägt durch handwerkliche Perfektion. Mit Sensibilität werden die Farben und Materialien ausgesucht und aufeinander abgestimmt, manche eventuell eingefärbt, bemalt, strukturiert oder verformt, um ihren außergewöhnlichen Charakter hervorzuheben. So werden Modetrends in den zeitlos wunderschönen Schmuck umgesetzt: jedes Stück ein kleines Kunstwerk.

»Wir wollen den individuellen Stil jeder Frau betonen und ihr das Gefühl vermitteln, eine unverwechselbare Ausstrahlung von Persönlichkeit und Schönheit zu haben . . . mit einem Schmuckstück von langani.«

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langani GmbH + Co KG

Stöckachstraße 53
D-70190 Stuttgart

Telefon +49(0)711-26886-0
Telefax +49(0)711-26886-60

info@langani.de
www.langani.de

1911

Anni Lang wird am 10. Dezember als vierte Tochter von Prof. Paul Lang, Maler, Möbel- und Textildesigner, und seiner Frau Minna Lang-Kurz, Textildesignerin, in Stuttgart geboren.

1935

Heirat mit Rudolf Schaad, Filmschnittmeister, vier Kinder:
Katharina 1937, Annette 1939, Susanne 1945, Michael 1955

1952

Beginn einer Schmuckwerkstatt in Stuttgart. Erste Beteiligung von Rudolf und Anni Schaad zusammen mit Lore Leonhard an der Internationalen Messe in Frankfurt. Mit dem Parfüm Flakon „Fleur d´amour“ kommen auch erste Aufträge aus USA und dem Ausland.

1953

Die Schmuckwerkstatt erhält den Firmennamen langani 
(aus dem Mädchennamen Anni Lang)
und der Künstlername langani wird seitdem von Anni Schaad geführt. 

1958

Die „schwarze Perle“ wird zum Schutz vor Kopien als Schutzmarke eingetragen.
Sie ist ein international geschütztes Markenzeichen und wird seit dem an jedem Schmuckstück angebracht.
Die Schwester und Internationale Modefotografin Regi Relang begleitet über viele Jahre langani mit vielen hervorragenden Fotografien und Veröffentlichungen in Modezeitschriften.

1962

Eintritt der Nichte Majo Reber in die Werkstatt langani. Sie arbeitet eng mit Anni Schaad zusammen und führt seit ihrer Heirat 1966 einen Zweigbetrieb am Tegernsee.

1965

Eintritt der Tochter Susanne in die Werkstatt langani.
Susanne Kiess-Schaad übernimmt in Zusammenarbeit mit ihrer Mutter die künstlerische Leitung und ist seit 1984 Geschäftsführerin der Firma langani mit der schwarzen Perle.

1969-89

Zusammenarbeit mit dem Hause Louis Féraud, Paris. Entwurf und Anfertigung der Schmuckkollektionen für die Haute Couture- und Prêt á porter Modeschauen von Louis Féraud.

1972

Bayrischer Staatspreis und Goldmedaille

1976

Baden-Württembergischer Staatspreis

1977-79

Zusammenarbeit mit Bernard Perris, Paris.

1988

Anni Schaad stirbt am 20. Dezember in Stuttgart. Die Werkstatt wird von Tochter Susanne Kieß-Schaad weitergeführt.

1990-93

Beteiligung an der internationalen Wanderausstellung „Glanzstücke“ und „jewels of fantasy“ unter der Schirmherrschaft von Swarovski in Mailand Zürich Köln New York und Tokio

1992

Umzug in die eigenen Räume in der Stöckachstr.53 in Stuttgart.
Sonderausstellung im Rahmen der Ausstellung „Glanzstücke“ im Museum für angewandte Kunst in Köln.

1995

Sommer Ausstellung auf Schloss Mainau „drunter und drüber“

1996

Ausstellung „Vier Jahrzehnte langani“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

1999

Eröffnung der eigenen Galerie ARTANI für Schmuck, Kunst und Geschenk im Zentrum von Stuttgart

2003

50 jähriges Jubiläum langani

1953-2007

Beteiligung an den Jahresschauen „Kunsthandwerk aus Baden-Württemberg“, internationale Ausstellungen bei deutschen Sonderschauen auf der Trienale in Mailand, Messen in Florenz, Chicago, Lyon und bei Wanderschauen in England, Kanada, Südafrika, Australien und Tokio. Regelmäßige Ausstellungen auf den Modemessen Igedo und CPD in Düsseldorf und Modewoche München sowie  den internationalen Frühjahrs- und Herbstmessen Ambiente und Tendence in Frankfurt, Ornaris in Bern und Zürich, Inhorgenta in München, Ausstellungen in Tokio und New York sowie verschiedene Kunden Jubiläumsausstellungen.

Literatur

Werkkunstheft langani Glasperlenschmuck, 1965; „Glanzstücke Modeschmuck vom Jugendstil bis zur Gegenwart“, Prestel Verlag (Januar 1991); „European Designer Jewelry“, Ginger Moro (Juli 1995); „Mode und Modeschmuck 1920-1970“, Arnoldsche Verlagsanstalt (Oktober 1999); „was war los in Stuttgart 1950 – 2000“, Sutton Verlag (Oktober 2000)

TV und Radio

Verschiedene Dokumentationen:
ZDF (Mona Lisa 1985)
SWR Regional 1996, 2003 und 2007
SWR 4, Leute heute 2003 

Medien

Berichte in: Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Nachrichten, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung Textilwirtschaft sowie Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Modezeitschriften